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Sunday, October 11, 2015

Mut-Board


Schon seit einiger Zeit hängt über meinem Schreibtisch eine Magnettafel. 
Ich nenne sie mein Mut-Board. 
Dort vereinen sich Sprüche, die mich motivieren und Bilder, die mich glücklich machen. Man findet dort auch Listen mit Dingen, die mir wichtig sind und die mir vor Augen führen, für was ich dankbar sein darf. 
Manchmal nehme ich Dinge weg, weil ich merke, dass ich sie nicht mehr brauche, weil ich schon einen Schritt weiter bin. Oder es kommen neue Sprüche dazu, weil sich mein Fokus ändert. 
Das ist wunderbar, denn so merke ich auch, dass mein Leben im Fluss ist und ich mich ständig verändere - ja, verbessere. 

Ich möchte diese Gedankenstütze nicht mehr missen, denn sie hilft mir täglich dabei, neue heilende Glaubenssätze ins Hirn einzubrennen und zu erkennen, wie weit ich schon bin und was ich in meinem Leben alles an Stützen und schönen Dingen habe. 

Diese wirklich süsse Zeichnung von Nicole von livelifedeeply now hat es mir besonders angetan, die hängt an einem Ehrenplatz neben der Tür und erinnert mich beim Verlassen der Wohnung daran, jeden Tag ganz aktiv zum besten Tag des Lebens zu machen. Immer und immer wieder. 

In diesem Sinne, 

Carpe diem!

Carina  


Saturday, September 19, 2015

Let go - mein Mantra



Ich habe seit einiger Zeit ein Mantra, das mir unheimlich dabei hilft, meine alten Ängste beiseite zu lassen, Neues zu wagen und glücklich und frei zu leben.
Ich weiss gar nicht, woher ich dieses Mantra habe. Irgendwann gab es diese kleine Stimme in meinem Kopf, die immer lauter wurde. Einfach weil es funktioniert.
Die letzten Wochen waren eine spannende Zeit für mich. Ich war in Asien unterwegs und natürlich war vieles ungewohnt, ungeplant und einfach unkontrollierbar. Aber auch schöne Momente gingen vorüber.
Da hat es mir wirklich geholfen, öfters mal "Let go" zu mir selbst zu sagen. Was hilft es denn, die schönen Momente nicht loslassen zu wollen oder sich über chaotische Momente aufzuregen? Ändern kann man in diesem Moment nichts an der Situation. Erst das Loslassen der Situation bringt Frieden und verhindert das Ausharren im Leid.
Ich merke erst jetzt: ich war ein Meister im Leiden. Ich habe mich in meinem Leid regelrecht gewälzt, ich habe mich über jede negative Situation lange und ausführlich aufgeregt. Und hat es mir was gebracht? Nein, nur noch mehr Leiden und oft die Zerstörung von sonst wunderschönen Momenten.
Mit meinem neuen Mantra ist das ganz anders. "Let go" und es kommt erst gar keine Anhaftung oder Identifikation mit der Situation auf.
Die Situation ist da, ist unangenehm, das wird registriert - und dann hat es schon nichts mehr mit mir zu tun.
Ich passe mich der Situation an, nehme sie hin (oder ändere sie!) - und lasse sie sein wie sie ist.
Im besten Fall versuche ich mittlerweile sogar das Positive an einem Abschied oder einer unangenehmen Begegnung zu sehen. Und auch das funktioniert.
Ich darf mich selbst nicht so wichtig nehmen und darf nicht alles kontrollieren wollen, dann ist es ganz leicht "let go" zu sagen und das Hier und Jetzt so anzunehmen, wie es ist.
Ich habe vor ein paar Tagen eine tolle Seite im Internet gefunden:
Mantraband verkauft wunderschöne Armreifen mit Mantra-Sprüchen darauf in Silber, Gold oder Roségold.
Ich stöbere gerne auf dieser Seite und lasse mich von anderen Mantras inspirieren, aber "Let go" ist und bleibt mein hilfreichstes Mantra der Stunde .
Welches Mantra kann dir in deiner momentanen Situation am besten weiterhelfen?
Liebe Grüsse,
Carina


Tuesday, August 25, 2015

Ferienzeit - Lesezeit


Ein grosses Hallo in die Runde!
 
Ich melde mich wieder zurück aus den Ferien. Ich hatte ein paar wunderbare Wochen angefüllt mit dem perfekten Mix aus Sonnenschein, Ruhe und spannenden Erlebnissen.
Ich war das erste Mal in meinem Leben Schnorcheln. Das ist perfekt, um das Hirn auszuschalten und das Hier und Jetzt zu bewundern.
Ich habe gegessen was auf dem Teller oder der Karte war und ansonsten viel entspannt, meditiert oder Spass gehabt.
 
Ich habe natürlich auch ganz viel gelesen. Neben inspirierenden Büchern (die stelle ich euch auch bald vor) habe ich eine tolle Zeitschrift entdeckt:
 
Die Happy Way.
 
Ein toller Mix aus schönen Bildern, tollen Reporten, Inspirationen und ganz vielen Tipps, die jedem der meine Seite liest, weiterhelfen können.
 
Am besten bekommt man die Zeitschrift wahrscheinlich an den grossen Bahnhof-Kiosken. Da stöbere ich sowieso am liebsten. Der Bahnhof selbst hat immer so eine tolle Aufbruchsstimmung und man findet ganz aussergewöhnliche Zeitschriften. Oft bin ich sogar erstaunt, zu welchen Themengebieten Zeitschriften angeboten werden. Neuerdings gibt es auch Zentangle-Zeitschriften. Zu diesem Thema hatte ich hier bereits geschrieben.
 
Also, viel Spass beim Inspirierenlassen und geniesst die Sommertage.
 
Liebe Grüsse,
Carina
 




Tuesday, February 17, 2015

Mein Seelenplan nach dem Maya-Kalender


Wer meinen Blog schon länger liest, weiss ja, dass ach - frei nach Goethe - zwei Herzen in meiner Brust schlagen. Auf der einen Seite bin ich zur Naturwissenschaftlerin ausgebildet und auf der anderen Seite bin ich mir (spätestens seit meiner Genesung) sicher, dass es da so einiges gibt zwischen Himmel und Himbeere, was wir nicht wirklich fassen können. 

Nicht umsonst heisst dieser Blog auch "Seelenfutter". Denn es ist nicht nur der Bauch, der Nahrung braucht. Wenn wir unsere Seele nicht satt machen können, dann bleibt diese Leere in uns erhalten und wir müssen sie wieder mit Essen zustopfen. 

Nun habe ich mich gefragt, was genau ist eigentlich der Plan meiner Seele? Was ist der Sinn meines Daseins, meiner Einzigartigkeit? Wieso bin ich so wie ich bin? 

Wie die Synchronizität so spielt (das erlebe ich auch immer häufiger) habe ich mir für die lange Zugfahrt von München nach Basel eine Zeitschrift gekauft, die mir vorher noch nie so aufgefallen war. In dieser Zeitschrift war dann ein Artikel über den Maya-Experten Jürgen Knoop.
Der Artikel hatte mich angesprochen, also habe ich mir diese Webseite angeschaut und bin auf das Maya-Geburtenblatt samt Seelenplan gestossen. 
Demnach hat jeder nach dem "Tzolkin", dem Maya-Kalender, eine ganz besondere Konstellation, die sich die Seele für ihren Geburtstag aussucht. Daraus kann man dann herauslesen, welche Themen, Aufgaben und Ziele die Seele während eines Menschenlebens hat. 

Alles sehr esoterisch, aber da war sie, die Antwort auf meine momentane Frage. Ich habe all mein Urvertrauen in die Menschheit (das ist auch etwas absolut Neues für mich) zusammengenommen, auf mein Herz gehört und das Geburtenblatt bestellt. 

Meine Zweifel sind sehr schnell zerstreut worden und auch das ausführliche Telefongespräch, das zur Interpretation des Seelenplans im Preis von 80 Euro enthalten ist, war sehr aufschlussreich. 

Interessanterweise hat sich vieles bestätigt, was ich ganz intuitiv schon in mein Leben gelassen hatte, einfach weil es meinem neuen Selbst gut tut. Aber nun habe ich es schwarz auf weiss (ha, die Naturwissenschaftlerin...) und kann noch stärker auf das fokussieren, was mich und meine Seele weiterbringt. 

Ich möchte jetzt gar nicht so tief auf die Einzelheiten des Maya- Geburtenblattes eingehen. Man findet alle Informationen auf Jürgens Webseite und auch im Internet. 

Wer sich nur irgendwie für diese Himmel-Himbeer-Dinge öffnen kann und möchte, dem kann ich die Erstellung des eigenen Geburtenblattes nur ans Herz legen. 

Liebe Grüsse, 
Carina 



Tuesday, February 3, 2015

Mein Angebot für euch


Liebe Seelenhungrige,

Ich habe gute Neuigkeiten für euch!

Schon seit einiger Zeit geht mir der folgende Gedanke nicht aus dem Kopf:

Es gibt so viele Betroffene, die sich irgendwie mit Essen und Selbstwahrnehmung beschäftigen. Es muss sich ja auch nicht immer um eine ausgewachsene Esssucht handeln. Oft ist man einfach unzufrieden, dass man das Essen als Kompensation für den Seelenhunger hernimmt, anstatt die wahren Bedürfnisse dahinter zu erkennen. Und da ist jeder Mensch nun mal unterschiedlich, auch wenn sich die Grundproblematiken oft wiederholen.
Ich schreibe diesen Blog wahnsinnig gerne (ich hoffe, das merkt man ihm an...) und liebe es, allgemeine Ratschläge und Tipps weiterzugeben.


Nun möchte ich aber einen Schritt weitergehen und habe ein neues Konzept ins Leben gerufen. Ich möchte neben dem bewährten Seelenfutter-Onlineprogramm gerne eine individuelle Mail-Beratung anbieten, um wirklich auf die konkreten Fragen und Probleme meiner Leser einzugehen. Es handelt sich dabei um eine Art monatliche Flatrate. Man kann mir also so viele Mails schreiben wie man möchte. 
Dieser Austausch hilft auf der einen Seite, die eigenen Problematiken näher zu beleuchten. Auf der anderen Seite hat das Schreiben und Reflektieren über sich selbst bereits schon einen therapeutischen Effekt. Man profitiert also doppelt.

Weitere Informationen findet ihr auf der Seelenfutter-Seite www.seelenfutter.com oder schickt mir einfach eine Mail mit euren Fragen an info@seelenfutter.com.

Liebe Grüsse,
Carina

Tuesday, January 27, 2015

Die Suche nach dem Selbst


Das Bild kennt ihr schon von hier. 

Ich wollte euch nur kurz berichten, dass ich durch bin mit dem 8-Wochen-Achtsamkeits-Meditations-Programm und ich bin begeistert. Immer noch. 

Dieses Buch und die beiden CDs mit Meditationsanleitungen haben es geschafft, dass ich stärker in Kontakt kommen kann mit mir selbst und mit dem, was ich eigentlich will. 
Ich habe mir nun ein eigenes halbstündiges Best-of-Meditations- und Yoga-Programm zusammengestellt, das ich gerne weiterhin in meinen Alltag integrieren möchte. Es hilft mir dabei, nach einem langen Tag zu meiner inneren Balance zurückzufinden und gibt mir meine Energie zurück - zack. Immer. Faszinierend. 

Zusätzlich ist mir wirklich aufgefallen, dass ich durch die Achtsamkeitsmeditation immer stärker lerne, mich nicht mit meinen Gedanken und Gefühlen zu identifizieren, sondern diese als eigenständig und nicht unbedingt als mich beherrschend ansehen zu müssen. Das ist eigentlich der beste Effekt, der mir im Alltag bei meinen negativen Glaubenssätzen und ewigen Gedankenkreiseln am besten hilft. 

Also, hiermit spreche ich eine uneingeschränkte Empfehlung für das Buch aus! 

Apropos Empfehlung: Heute morgen habe ich einen wunderbaren Beitrag von Pia von malmini.de über Authentizität gelesen, den ich euch sehr ans Herz legen möchte. 
Mich fasziniert das Thema Minimalismus schon seit längerem. Ich bin Lichtjahre vom minimalistisch leben entfernt, aber das Konzept und die Ansätze leuchten mir ein. Ihr Beitrag, warum es so wichtig ist, authentisch zu sein, passt wunderbar auch für Menschen mit Essproblematiken und geringem Selbstwertgefühl. Auch ihre Tipps, worauf man achten sollte, um seine Authentizität zu steigern, finde ich toll. 

Am Ende ist die Suche nach dem wahren Selbst wohl eine Lebensaufgabe, aber wie heisst es doch so schön: "Der Weg ist das Ziel". 
Und das passt dann wieder zur Achtsamkeit und zum Hier und Jetzt, Schritt für Schritt. Und da schliesst sich der Kreis. 

Liebe Grüsse, 
Carina 

Monday, January 19, 2015

Sometimes you learn


Dieser Spruch begleitet mich seit einiger Zeit und er hilft mir zu erkennen, dass manche Dinge zwar nicht angenehm sind und sich wie ein Verlieren anfühlen können, aber wenn man sie dann näher - und vor allem positiver - betrachtet, dann erkennt man, dass man auch aus den schlimmsten Situationen etwas mitnehmen kann. 

Ich gehöre ja auch zur sogenannten "Generation Y", die alles hinterfragt und vehement nach dem Sinn in ihrem Leben und ihrer Arbeit sucht. 
Tja, und manchmal ist das eben gar nicht so leicht. Man hat den Anspruch, dass alles dauernd Spass machen und einen erfüllen muss. Und dann liest man eben auf Blogs und auf Facebook über die perfekten Leben und Werke von Bloggern und Menschen, bei denen man das Gefühl hat, sie haben immer Spass und die Sonne scheint immer auf sie herab, wo auch immer sie stehen. 
Aber ich bin mir sicher, dass liegt selten an der äusseren Situation dieser Menschen, sondern an deren Einstellung dazu. 
Dazu kommt wie gesagt auch noch unser eigener Anspruch. 
Ich hatte am Wochenende ein tolles Gespräch mit einer wirklich inspirierenden Rentnerin und wir kamen auf das Thema "erfüllender Job". 
Sie sagte, wenn sie so zurückschaut, dann war alles genug, was zu 70% "ok" war in ihrem Berufsalltag, um sie zufrieden sein zu lassen. 
Das hat mir zu denken gegeben und mich erkennen lassen wie wenig wir heutzutage Kompromisse eingehen. Alles muss 100% stimmen, sonst sollte man sich anderweitig umsehen. Das scheint für Beziehungen, Arbeit und auch Privates zu gelten. Aber ist das wirklich der richtige Weg? 
Klar, wenn es nicht mal die 70% sind, dann sollte man sich schon überlegen, ob man auf Dauer glücklich wird. Aber müssen es denn immer die 100% sein? 
Können die 30% Reibfläche, die vielleicht nicht so angenehm sind in Beruf und Beziehung, nicht genau der Anteil sein, der uns schleift und uns weiser und reifer werden lässt? 
Esssüchtige neigen ja oft dazu, eben solchen Reibeflächen, Ängsten und Schwierigkeiten zu entkommen, indem sie sich das Leben versüssen und mit Essen solche negativen Emotionen im wahrsten Sinne des Wortes runterschlucken und vergessen wollen. 
Ist Flucht wirklich eine Lösung? Oder ist es nicht besser, sich den oben genannten Satz ins Bewusstsein zu rufen und sich einzugestehen, dass es nicht immer 100% sein müssen. Man darf manchmal schwach sein und sich einen Verlust eingestehen. Denn am Ende ist es kein Verlust, sondern ein Erfahrungsgewinn. 

In diesem Sinne, einen guten Start in die neue Woche. 

Liebe Grüsse, 
Carina 


Monday, January 12, 2015

Happy You Year 2015

 

Eigentlich wollte ich heute über etwas ganz anderes schreiben, aber dann bin ich durch eine Empfehlung auf ein wunderbares YouTube-Video gestossen, welches ich euch echt nicht vorenthalten kann und will. 
Mehr ist eigentlich auch nicht zu sagen. Bitte schön: 


Liebe Grüsse, 
Carina 

Sunday, November 30, 2014

Get on Apps - Kim Fleckenstein


Passend zum Start des Weihnachts-Countdowns möchte ich euch heute mit etwas bekannt machen, was mir während meiner Genesung wirklich sehr, sehr geholfen hat und auch heute noch ein wichtiger Teil meiner Entspannungstechnik ist. 

Die "Get on Apps" von Kim Fleckenstein 

Das sind Apps, die zu ganz verschiedenen Themen wie zum Beispiel Selbstliebe, Positives Denken, Achtsamkeit oder Entspannung eine ca. halbstündige Autosuggestions-Meditation anbieten. 

Ich höre diese Entspannungs-Apps vor dem Schlafengehen oder bei längeren Zugfahrten, am Strand oder wenn ich nach der Arbeit ein bisschen Entspannung brauche und "runterkommen" möchte. 

Kim Fleckenstein hat eine sehr angenehme Stimme und auch die Hintergrundmusik ist sehr unaufdringlich. Auch nach dem fünfzigsten Mal freue ich mich jedes Mal über meine Autosuggestions-Session. 

Ich habe wirklich sehr positive Resultate mit den Apps erzielt. Viele meiner negativen Glaubenssätze konnte ich dadurch aus meinem Gehirn ausradieren und ich merke einfach, wie sich mein Denken unterbewusst zum Positiven verändert hat. 

Und nun aufgepasst: Kim Fleckenstein hat für euch ab morgen einen tollen Adventskalender im Angebot! 
Ihr könnt euch hier registrieren und bekommt täglich eine Mail mit inspirierenden Worten und besonderen Angeboten.

Ich bin schon sehr gespannt auf das erste Türchen. 

Einen tollen ersten Advent wünscht euch, 
Carina 




Monday, November 24, 2014

Darm mit Charme

Ich weiss nicht, ob ihr das Video von Giulia Enders schon kennt, aber es lohnt sich, das bei YouTube mal anzuschauen. Ein Buch gibt es mittlerweile auch zum Thema. 

Worauf ich aber heute eigentlich hinaus möchte, ist eine ganz persönliche Geschichte. Ich habe mich lange Zeit während meiner schlimmsten Diätphasen von rein proteinhaltiger Kost ernährt und Kohlenhydrate gemieden wie der Teufel das Weihwasser. 

Im Sommer habe ich dann eine nette Ernährungsberaterin kennengelernt und wir haben eine Darmanalyse durchgeführt, um zu schauen, wie mein Darmmilieu so drauf ist. 
Um es noch gelinde auszudrücken, es war eine Katastrophe. 
Mein Darm-pH war viel zu hoch und auch chronische Entzündungsanzeichen waren zu sehen. Das Schlimmste war aber eigentlich, dass ich mit meiner unausgewogenen Diätkost dazu beigetragen habe, dass sich schädliche Fäulnis-Bakterien in meinem Darm wunderbar breit machen konnten, während die guten Lakto- und Bifido-Bakterien von den fiesen Kollegen verdrängt wurden. 

Nun habe ich über drei Monate lang probiotische Pülverchen genommen, um mein Darmgleichgewicht wieder herzustellen. 

Ich bin heilfroh, dass ich auch die Entzündungen rechtzeitig bekämpfen konnte, bevor sie sich in Lebenmittelunveträglichkeiten wie Gluten- oder Laktoseunverträglichkeit zum Beispiel manifestieren können. 

Ich sage euch, diese Untersuchung hat mir die Augen geöffnet und mir gezeigt, dass man nicht wegen irgendwelchen Gesellschaftsnormen mit seiner Gesundheit spielen sollte. Die ist einfach zu wichtig. 

Ich habe mir jedenfalls geschworen, nie wieder eine Diät zu machen. Dafür bin ich mir zu wertvoll und auch meine Darmbewohner werden ab jetzt mit gesunder Mischkost immer gut genährt und aufgepäppelt. 
Ich will ja schliesslich mindestens 120 Jahre alt werden und dazu ist eben auch ein Darm mit Charme sehr wichtig. 

Liebe Grüsse, 
Carina 

Monday, November 10, 2014

To-do-Liste


Versteht mich nicht falsch, to-do-Listen sind wunderbar. Sie räumen den Kopf auf und bringen das ewige Gedankengewirr "ich muss noch, ich will noch, etc. " aufs Papier. 
Ausserdem ist es ein wunderbares Gefühl, etwas abhaken zu können. Das motiviert dann, direkt den nächsten Punkt in Angriff zu nehmen. 

Allerdings, so eine to-do-Liste kann einem aber auch im Nacken sitzen und einen gewissen Druck aufbauen. Das ist dann natürlich absolut kontraproduktiv für ein entspanntes Leben. 
Gerade bei Esssüchtigen besteht ja immer auch ein wenig die Tendenz, dass sie sich selbst zu Höchstleistungen antreiben und sich keine Pause gönnen. 

Nun hatte ich auf meiner grossen to-do-Liste an der Wand seit einiger Zeit zwei Dinge stehen, die mich jeden Abend daran erinnert haben, dass ich sie noch machen muss. Zeit und Lust hatte ich allerdings keine und da war das schlechte Gewissen vorprogrammiert. 
Da ich mir aber nicht mehr von meinem inneren Antreiber etwas sagen lasse, habe ich kurzentschlossen die beiden Sachen durchgestrichen und stattdessen das obige Bild auf meine to-do-Liste geklebt. 
Es erinnert mich an das einzige, was ich wirklich tun MUSS, alles andere ist "nice-to-have", aber die Welt geht auch nicht unter, wenn die Herbstdeko noch nicht ausgepackt und die Wohnung mal nicht geputzt ist. 

Liebe Grüsse, 
Carina

Monday, October 27, 2014

Spruch der Woche: Mark Twain

I have been through some terrible things in my life,
some of which actually happened. 

(Mark Twain)

Ein weiser Mann. Ein sehr kluger Spruch. Einer meiner Lieblingssprüche überhaupt. Warum? 

Weil man sich immer mal wieder klarmachen sollte, wie sehr die eigenen Ängste und Sorgen eigentlich das Leben klein und beengt halten. 
Und weil Esssüchtige, Perfektionisten und - ich wage zu behaupten - Frauen im Allgemeinen sehr dazu neigen, über das nachzugrübeln, was sein könnte. Was schief gehen könnte, was andere Leute denken könnten, wie andere reagieren könnten. 
Am Ende geht es meist gut und man hat sich ganz unnötig Sorgen gemacht. Alle Ängste und Grübeleien waren ganz umsonst. 
Wenn es nur das wäre. Aber am Ende haben unsere Grübeleien uns noch wertvolle Lebenszeit und Energie gekostet, haben uns ausgelaugt und uns Falten in die Stirn gebrannt. 

Wieso sich das Leben so schwer machen? Wieso nicht mal STOPP sagen zu den Sorgen und Gedanken, die den ganzen Tag durch unseren Kopf kreisen und dort Horrorszenarien entstehen lassen. 

Es ist so unnötig. Denn am Ende schaut man auf ein Leben zurück, das gar nicht so schlecht war. Man merkt dann nur mit Bedauern, dass man es gar nicht richtig geniessen und auskosten konnte, weil man zu sehr mit den schwarzmalerischen Gedanken der Zukunft beschäftigt war. 

Also, lieber mal im Hier und Jetzt verweilen und an etwas Schönes denken. 

Eine schöne Woche wünscht euch

Carina 

Monday, October 13, 2014

Schnappschüsse




Vor kurzem habe ich einen wunderschönen Spruch gelesen: 

"Enjoy the little things in life, 
because one day you will look back, 
and realize they were the big things." 


Und es ist wahr, das Glück liegt in den kleinen, alltäglichen Dingen. Wir sind uns dieser Schönheit nur oft nicht bewusst und warten auf den einen, grossen, pompösen Augenblick. 

Ich finde es wunderbar, dass es ganz einfach ist, in Zeiten von Fotokamera, Facebook, Instagram, etc. diese Alltagswunder festzuhalten und sich daran zu erfreuen. 

Seit einiger Zeit schiesse ich jeden Tag mit meiner Telefonkamera ein Bild von einem schönen Gegenstand, einer schönen Landschaft oder einem Teil von mir, den ich schön finde, zum Beispiel ein Schmuckstück, ein besonderer Nagellack etc. Heute war mein "Picture of the day" meine neue Herbstdeko, auf die ich ganz stolz bin. 

Diese Schnappschüsse machen mir die kleinen Freuden des Alltags bewusst und helfen mir zu erkennen, welches Glück und welche Schönheit uns umgibt. 
Das hilft dann wiederum meiner Seele, genau die Nahrung zu bekommen, die sie braucht. Und mein Kopf lernt wieder, die Welt mit staunenden Kinderaugen zu betrachten und für einen Moment innezuhalten und dankbar für das kleine Glück zu sein. 

Viel Spass beim Fotografieren! 

Liebe Grüsse, 
Carina 

Monday, October 6, 2014

Auszeit im Kloster



Nun war ich einige Zeit weg und ihr fragt euch sicher, wo ich mich versteckt hatte. 
Ich verrate es euch: Ich war im Kloster. :-) 

Nein, das war keine Schnupperpraktikum zum Beruf Nonne. 
Ich wollte einfach einmal ganz viel Kraft tanken am Ende eines ereignisreichen Sommers. Ausserdem bin ich generell der festen Überzeugung, dass Spiritualität egal in welcher (Glaubens-)Richtung dem Menschen ganz viel Sinn und Halt im Leben geben kann. 

Diesmal habe ich mich aus Kosten- und Zeitgründen gegen das ferne Tibet entschieden und habe mich stattdessen in einem Benediktinerinnen-Haus in Deutschland ins klösterliche Gästehaus eingemietet. 
Nichts musste, alles war möglich. Ich konnte also an den täglichen Gebeten teilnehmen, konnte aber auch mal ausschlafen. Wie ich das wollte. 

Am Anfang war es schon etwas gewöhnungsbedürftig, so ganz auf sich selbst zurückgeworfen zu sein, von Null auf hundert Prozent Ruhe. Anfangs habe ich mich selbst dabei ertappt, wie ich plötzlich ganz "dringende" Besorgungen in der Stadt machen musste - nur um mich nicht mit mir selbst zu beschäftigen und in der Ruhe meine eigenen Gedanken zu hören. 
Aber es wurde mit der Zeit besser. Ich habe gelernt, mich selbst und die Ruhe auszuhalten. Und dann kam auch die Kraft, in mir selbst zu ruhen. 

Ich hatte ganz tolle Gespräche, Begegnungen, Momente. Ich habe ganz viel gelesen und geschrieben. 
Und ich bin mit einem grossen Koffer voller Kraft, Erkenntnis, Liebe und Hoffnung wieder abgereist. 
In diesem Koffer stecken auch einige Anreize und Souvenirs für euch, damit wir es uns in der vor uns liegenden Winterzeit so richtig gemütlich und warm ums Herz machen können. Freut euch darauf. 

Alles wird gut! 
Carina 

P.S.: Wen es interessiert: über die Google-Suche "Kloster auf Zeit" findet ihr Ordensgemeinschaften in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die solche Auszeiten anbieten. Da ist sicherlich auch das richtige Konzept für den ein oder anderen von euch dabei. Ich kann es nur empfehlen. 

Tuesday, September 23, 2014

Herbstbeginn

 
Der Herbst ist eigentlich meine liebste Jahreszeit. Wieso? Weil man noch die schönen Erinnerungen an den Sommer im Kopf hat, aber sich irgendwie auch auf was Neues freut. Und der Herbst hat so viele tolle Seiten, wenn man nicht nur Regen und Sturm sieht.

Man muss nur aufmerksam durch die Welt gehen: die bunten Farben der Natur, die neue Frische. Überall bunte warme Farben.
Die erste Kürbissuppe des Jahres, die ersten Marroni und auch der Tee schmeckt wieder. Man kann sich in warme Kleider kuscheln und dieses angenehme Gefühl geniessen, ohne dass man andauernd friert.
Man braucht kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn man mal einen regnerischen Sonntag im Bett verbringt. Im Sommer hiess es, stets alle Sonnenstunden auszunutzen, gerade dieses Jahr.

Der Herbst hilft uns, wieder mehr auf uns selbst und auf die schöne Natur um uns herum zu schauen. Er hilft uns, inne zu halten und zur Ruhe zu kommen.

Wir sollten dieses Angebot nutzen und mit offenen Augen durch die Welt gehen und uns an den Veränderungen erfreuen. Vielleicht gibt es uns den nötigen Antrieb, auch unser Inneres zu ändern, es bunter werden zu lassen.

Deswegen hier meine Hausaufgabe für euch:
Macht einen schönen Herbstspaziergang, schaut euch die Natur an, sammelt Kastanien und die ersten bunten Blätter.
Damit dekoriert ihr dann eure Wohnung, stellt Kerzen auf, um die ersten dunklen Abende zu erhellen.
Kauft euch einen guten Tee und trinkt ihn aufs Sofa gekuschelt.
Kauft euch ein Paar Gummistiefel und fühlt euch jung, wenn ihr sie tragt, springt in jede Pfütze und habt Spass daran.
Kauft euch einen Kürbis, schneidet ihn klein, kocht ihn und püriert ihn zu einer warmen Suppe.

Das alles bringt euch ein Stück näher zur Natur und zu euch selbst.

Viel Spass dabei,
Carina

Monday, August 11, 2014

Nur heute

Da ich mittlerweile das Essen nicht mehr dafür verwende, um meine Gefühle und Empfindungen zu unterdrücken, kommen von Zeit zu Zeit genau diese Gefühlswellen hoch, die ich früher so schön mit Zucker ersticken konnte, damit ich funktionieren und produktiv sein konnte. 
Heute fühle ich mich manchmal von all diesen neuen Gefühlen und Ängsten überrollt und blockiert. Dann hilft mir eine Strategie sehr gut dabei, nicht den Mut zu verlieren und in alte Verhaltensmuster zurückzufallen: 
Ich sehe mein Leben nicht mehr im Blickwinkel von Gestern und Morgen mit all den Gedanken, die sich daraus ergeben, sondern ich fokussiere nur auf den heutigen Tag. Das nimmt sofort den Druck, das grosse Endziel jetzt erreichen zu müssen. Denn wenn man nur auf das Heute schaut, dann kann man auch nur die kleinen Schritte tun, die man eben genau heute zum grossen Ganzen beitragen kann. Und auch wenn man dann vielleicht einmal nicht die Kraft hat, einen Schritt nach vorne zu gehen, dann ist das eben auch nur für heute so. Morgen ist ein neuer Tag, ein neuer Abschnitt. Diese Denkweise nimmt mir den Druck und die Ungeduld. 
Es gibt eine schöne Leitlinie der Schriftstellerin Sibyl Partridge. Ich lese mir diese immer wieder gerne durch. Allerdings habe ich an meiner Pinnwand zusätzlich noch meine ganz eigene Liste mit Dingen, die ich heute konkret tun kann, um ein Stückchen gesünder, freier und glücklicher zu werden. Und das jeden Tag aufs Neue. Immer wieder. Schritt für Schritt. Nur heute. 
NUR HEUTE von Sibyl F. Partridge
  1. Heute will ich glücklich sein. Deshalb glaube ich, was Abraham Lincoln sagte: «Die meisten Menschen sind so glücklich, wie sie sein wollen.» Glück kommt von innen, es hat mit äußeren Umständen nichts zu tun.
  2. Heute nehme ich alles, wie es ist, und zwinge den Dingen nicht meinen Willen auf. Familie, Arbeit und Glück – ich nehme es, wie es kommt, und stelle mich darauf ein.
  3. Heute kümmere ich mich um meinen Körper. Ich bewege ihn, pflege ihn, ernähre ihn und vernachlässige oder missbrauche ihn nicht, damit er so perfekt reagiert, wie ich es mir wünsche.
  4. Heute trainiere ich meinen Geist. Ich lerne etwas Nützliches und faulenze nicht,  sondern lese etwas, das Anstrengung, Konzentration und Denkarbeit verlangt.
  5. Heute mache ich drei Seelenübungen: Ich erweise jemand einen Gefallen, ohne dass er es merkt, und tue zwei Dinge, die ich nicht gern tue, um in Übung zu bleiben, wie William James das nennt.
  6. Heute möchte ich erfreulich sein. Ich mache mich so hübsch wie möglich, ziehe mich nett an, spreche leise, bin höflich, lobe oft, kritisiere niemand, nörgle nicht und versuche nicht, andere zu ermahnen oder zu verbessern.
  7. Heute lebe ich allein für diesen Tag und versuche nicht, alle Probleme meines Lebens auf einmal zu lösen. Zwölf Stunden kann ich Dinge tun, die ich hassen würde, wenn ich sie mein ganzes Leben tun müsste.
  8. Heute mache ich mir ein Programm. Ich teile die Zeit genau ein und schreibe es mir auf. Vielleicht halte ich die Einteilung nicht durch, aber immerhin habe ich sie gemacht. Damit vermeide ich zwei lästige Übel: Eile und Unentschlossenheit.
  9. Heute nehme ich mir eine ruhige halbe Stunde und entspanne mich. In dieser halben Stunde denke ich auch an Gott, um in mein Leben eine größere Dimension zu bringen.
  10. Heute bin ich ohne Angst, vor allem habe ich keine Angst davor, glücklich zu sein, das Schöne zu genießen, zu lieben und zu glauben, dass die Menschen mich auch lieben, die ich liebe.


Also in diesem Sinne: Das Heute ist das was zählt. Dann lösen sich sicher 90% aller negativer Gedanken in Luft auf, da sie sich aus dem Gestern und Morgen nähren. 

Carpe diem, 
Carina 

Sunday, July 20, 2014

Mein Ferienbuch


Nachdem ich von einer wunderbaren Städte-Tour zurück bin (Bericht folgt) und mein den-Sommer-abschliessender Strandurlaub erst für Mitte September geplant ist, verbleiben mir nun einige sommerliche Wochen auf Balkonien und in Parkhausen. 
Das finde ich übrigens super, denn der Trend in diesem Sommer geht definitiv in Richtung Entspannung, Loslassen und dem Bedürfnis, sich durch den Sommer treiben zu lassen. Damit man aber die schönen Tage auch wirklich geniesst und ganz aufmerksam das Schönste aus dem oft viel zu kurzen Sommer rausholt, habe ich mich von meiner Lieblingszeitschrift FLOW inspirieren lassen und ein Ferienbuch angefertigt.
Auf die erste Seite habe ich mein Ziel für diesen Sommer geschrieben, die Zeitspanne und  die Sommerregeln festgelegt. Dann folgen mehrere Doppelseiten, auf die ich Aktivitäten schreibe, die ich diesen Sommer unbedingt machen möchte. Ausserdem gibt es Spalten für Restaurants und kulturelle Veranstaltungen, die ich besuchen möchte. Dazu noch Seiten für die Lieblingsbücher in diesem Sommer und meine Lieblingsoutfits, die ich getragen habe. Lieblingsrezepte und Lieblingsplätze werden ebenfalls aufgeführt. Der Rest des Heftes bietet Platz für ein Ferientagebuch, in das ich Erlebnisse schreibe, Andenken und Zeichnungen einklebe. Der Fantasie sind dahingehend keine Grenzen gesetzt.


Von diesem FLOW-Ferienbuch inspiriert, habe ich auch Platz für ein 30-Tage-Projekt gelassen. Da kann man dann wunderbar kreativ werden und dabei die einzelnen Schritte des Projekts in tägliche Minischritte aufteilen, so dass es sich niemals wie Arbeit anfühlt. Ich habe mir diesen Sommer allerdings nichts Kreatives vorgenommen. 
Ich möchte etwas tun, das ich als Kind schon immer gerne in den Sommerferien gemacht habe, wenn mir ganz wunderbar langweilig war. Ich habe dann geordnet und sortiert. Ich habe kleine bunte Perlen stundenlang nach Farben sortiert, um sie dann wieder zu vermischen. Dabei habe ich Kinderhörspiele gehört und die Welt war in Ordnung.

Dieses Gefühl möchte ich wieder aufgreifen und da ich schon seit Ewigkeiten nicht mehr meine Schränke und Schubladen aufgeräumt habe, werde ich das zu meinem 30-Tage-Projekt für diesen Sommer ernennen: 
Ich nehme mir jeden Tag eine einzelne Schublade oder einen einzelnen Regalboden vor, wische ihn aus, räume ihn ganz gewissenhaft auf und höre dabei meine Kinderhörspiele von früher auf Youtube.
Das Projektziel ist eine aufgeräumte Wohnung, ein grosser Berg Dinge für den nächsten Flohmarkt und das gute Gefühl, etwas entrümpelt zu haben, ohne dass es zu einer stundenlangen, nervigen Arbeit wurde.

Was ist dein 30-Tage-Projekt für diesen Sommer? 

Liebe Grüsse, 
Carina 

Monday, July 7, 2014

Instagram als Zufriedenheits-Tagebuch


Ich bin schon seit längerem ein grosser Fan von Instagram und bin dort unter dem Namen Seelenfutter auch fleissig am Bilderschiessen. 

Nun kann man nach der Übernahme von Instagram durch Facebook zu den Datenschutzbestimmungen stehen wie man will, Spass macht es mir trotzdem. Instagram ist für mich ein grosser Inspirations-Fundus, aus dem ich mir immer wieder neue Anregungen von tollen Menschen und von wunderschönen Bildern hole. 

Aber man kann Instagram auch zu etwas ganz anderem Wunderbaren nutzen: Als Zufriedenheits-Tagebuch. Die altmodische Variation habe ich ja schon hier vorgestellt. 
Wer aber nicht so gerne schreibt und lieber Bilder sprechen lässt, dem empfehle ich, doch einfach täglich mit dem Smartphone ein Bild von etwas zu knipsen, das einem an diesem Tag zufrieden und glücklich gemacht hat und es dann mit dem Hashtag "#happyday" auf Instagram zu veröffentlichen. 

Dann geht man mit ganz anderen Augen durch den Alltag und ist offen für die kleinen besonderen und schönen Dinge, die man sonst übersieht. Es gehört - wie bei allem - ein wenig Übung dazu, auch daran zu denken. Aber ihr werdet sehen, schon nach kurzer Zeit wird es zur Gewohnheit, die euch ein kleines bisschen glücklicher macht. 

Viel Spass wünscht, 
Carina 

Monday, June 2, 2014

Mein Zufriedenheits-Journal


Heute zeige ich euch einen meiner vielen ständigen Begleiter, die mich dazu zwingen, immer mit einer grossen Handtasche herumzulaufen.
Aber ich sage euch, das ist es mir mehr als wert. Und auf der anderen Seite würde ich wahrscheinlich auch mit den wunderschönen grossen Handtaschen herumlaufen, wenn sie leer wären.
 
Aber zurück zum Thema: mein Zufriedenheitsjournal.

 
 
 
Ursprünglich als Kalender auf die Welt gekommen, ist es für mich soviel mehr. Es ist Glücklichmacher, Erinnerungsstütze, Motivations-Coach und (auch, ja) Kalender in einem.
 
Ich nehme mir jeden Tag abends die Zeit (meist bei einer schönen Tasse Tee), denke kurz nach und schreibe dann mindestens 3 Sachen in mein Journal, weswegen ich zufrieden oder glücklich bin.
 
Das hilft mir, auf das Positive des Tages zu fokussieren. Denn oft macht man genau das Gegenteil: man ruft sich immer wieder das in Erinnerung, was schief gelaufen ist oder wo man "versagt" hat und nicht optimal, perfekt, hundertprozent funktioniert hat.
 
Das ist aber die falsche Strategie. Wenn man sich jeden Tag bewusst macht, wie wunderbar, einzigartig und erfolgreich man doch in den kleinen Dingen ist, dann prägt sich das irgendwann auch im Gehirn ein und man denkt irgendwann von ganz alleine selbstbewusst und positiv.
 
Und bis dahin kann einem das Zufriedenheits-Journal neben als seinen anderen wunderbaren Eigenschaften eben auch eine Lernhilfe sein.
 
Liebe Grüsse,
Carina 

Monday, May 26, 2014

Das Style-Journal von Moleskine

Eine Freundin von mir ist Stilberaterin (ist das nicht wahnsinnig praktisch? Hier der link) und sie hat vor ein paar Wochen meinen kompletten Kleiderschrank auseinander genommen. Einiges wurde entrümpelt, anderes besser zusammengestellt. Diesen Anlass habe ich nun dazu genutzt, mir etwas zuzulegen, mit dem ich schon sehr lange liebäugle:
Das Style-Journal von Moleskine aus der Passion Journals Serie.
 
 
Für Liebhaber von Styling, Wein, Büchern, Filmen, Gartenarbeit, Kochrezepten und so weiter sind diese Journals wunderbar. Bei meinem kann ich die einzelnen Kleidungsstücke katalogisieren, aber auch schöne Outfits zu besonderen Anlässen erfassen, meine Shopping-Wunschliste führen, Bilder von schönen Outfits einkleben, Internetadressen und Zeitschriftenausschnitte zum Thema sammeln und bekomme dadurch Inspiration und Anleitung, wenn ich mal wieder mit einem grossen Fragezeichen über dem Kopf vor meinem Kleiderschrank stehe.
 

 
Mal davon abgesehen sind die Büchlein von Moleskine alleine schon so liebevoll gestaltet und haben eine tolle Papierqualität. Liebevoll gemacht sind bei den Passion Journals auch die Einstanzungen zum passenden Thema auf den Buchdeckeln.
Ich muss sagen, die Investition hat sich gelohnt. Nun habe ich wirklich einen besseren Überblick, was ich habe, was ich brauche (oder nicht brauche) und erhoffe mir dadurch, Fehlkäufe zu reduzieren und meine Garderobe besser zu variieren.
 
Ausserdem habe ich mir während der Zeit meiner Genesung angewöhnt, morgens nicht eher aus dem Haus zu gehen, bis ich mich in meiner Garderobe 100% wohl und selbstbewusst fühle.
Da nehme ich mir auch schonmal abends vor dem Schlafengehen die Zeit, meine Klamotten für den nächsten Tag liebevoll auszusuchen. Denn es ist Gift für das Selbstbewusstsein und die Selbstliebe, wenn man in Kleidung steckt, die überall zwickt und kneift und in der man sich nicht hundert Prozent wohl, sexy und begehrenswert findet.
 
Ich gehe in dieser Hinsicht keine Kompromisse mehr ein. Jeder Tag ist kostbar wie ein Festtag, wieso sollte ich mich dann in irgendwelche alten Fetzen hüllen, die mir nicht exakt passen?
 
Also mit ein bisschen Zeitinvestition und Ordnung im Kleiderschrank könnt ihr - und solltet ihr - täglich wie eine Prinzessin aussehen und euch vor allem auch so fühlen!!!
 
Viel Spass dabei,
Carina