Monday, January 5, 2015

Buchtipp zu Meditation und Achtsamkeit


Ich habe die Ferienzeit dafür genutzt, mich ganz ausführlich mit Achtsamkeitspraktiken zu beschäftigen. Dafür wurde mir ein Buch empfohlen, welches zwar für Menschen mit Depressionen geschrieben wurde, aber tatsächlich auch ohne irgendwelche Probleme auf Esssüchte angewendet werden kann. 
Denn wie bei Depressionen haben Menschen mit Essproblemen auch die Tendenz, immer und überall eher die Hürden und das Negative zu sehen und sich in ewigen Gedankenkreiseln zu verlieren. 

Das Buch Der achtsame Weg durch die Depression zeigt die Hintergründe depressiver und selbstboykottierender Verhaltensweisen auf und gibt eine 8-wöchige Mediationsanleitung auf 2 CDs, wie man seine Gedanken zur Ruhe bringt und sich selbst im Hier und Jetzt verankert. 

Ich mache das Programm nun schon in der vierten Woche und kann jetzt schon sagen, dass ich nach der Meditation voller Energie und positiver Gedanken bin, dass meine Nackenverspannungen ganz verschwunden sind und ich die kleinen Gewahrseinsübungen gut in meinem Alltag anwenden kann. 
Also wenn ich mich mal über etwas ärgere, dann gönne ich mir eine "Atempause", gehe in mich und lasse mich ganz auf meine Gefühle ein, ohne vor ihnen davonzulaufen. Mein Atem gibt mir die nötige Sicherheit dazu. 

Essen ist bei vielen Menschen eben eine Flucht, um die eigenen Gefühle nicht aushalten zu müssen. 

Ich bin wirklich begeistert von diesem Buch. Es ist nicht ganz billig, aber für mich hat es sich bereits gelohnt, einmal mehr mit meinem inneren Selbst und dem, was ich wirklich bin und fühle, in einem geschützten Rahmen in Kontakt zu kommen. 
Ihr glaubt gar nicht, wie viel Energie plötzlich übrig bleibt, wenn man gelernt hat, die überflüssigen und im schlimmsten Fall schädigenden Gedanken durch eine Atemtechnik abzustellen. 

Achtsamkeit ist ja ein klein bisschen zur Modeerscheinung geworden, aber für Menschen, die mit Essdruck zu kämpfen haben, ist es meiner Meinung nach ein wichtiger Schlüssel zu sich selbst und den eigenen Bedürfnissen. 

In diesem Sinne, 
Carpe diem!

Carina 

Saturday, January 3, 2015

Ein frohes neues Jahr...

... voller Gesundheit, Selbstliebe, Spass, Entdeckungen, Freiheit, Friede, Freude, Eierkuchen, Musik, Tanz und - Ruhe. 

Letzteres ist immer noch mein momentanes Grundbedürfnis. Ich lasse es ganz langsam und ruhig angehen. Ich nehme mir weiterhin Raum und Zeit für mich. 
2014 war ein spannendes Jahr. Ein Jahr der Selbstfindung und des Austestens für mich. Das hat natürlich Kraft gekostet, die der Körper und die Seele sich nun zurückholen. 

Aber keine Sorge, bald geht es wieder los mit interessanten Tipps und Beiträgen. :-) 

Und bis dahin - liebe Grüsse von der Couch, 
Carina 


Sunday, December 7, 2014

Stand by

Ihr Lieben, 

die Adventszeit ist für mich immer eine ganz besondere Zeit. Irgendwie langsamer und intensiver, gefühlvoller. 
Ich liebe diese Zeit und nehme mir bewusst Besinnlichkeit und Aufmerksamkeit für mich. 
Ich schaue zurück, was im altes Jahr Tolles passiert ist (und das war so einiges). Unter anderem ist dieses Blog geboren worden und ich bin dankbar für jeden Leser und jede Erfahrung, die mir das gebracht hat. 
Nun heisst es, in mich zu gehen und zu schauen, wo meine Schwerpunkte im nächsten Jahr liegen werden. 
Hier bei euch natürlich - aber ich darf schon verraten, dass das Jahr 2015 die Überschrift "Menschen" von mir als Thema bekommen hat. 
Ich freue mich schon wahnsinnig darauf und kann es kaum noch erwarten, das neue Jahr einzuläuten. 

Aber bis dahin werde ich mich ein wenig zurückziehen, mir eine Pause gönnen, inne halten und Kraft tanken. 

Ich danke euch für alles, was ich hier an grossartigem Seelenfutter geniessen durfte und melde mich im neuen Jahr wieder. 

Eine friedliche Adventszeit wünscht euch, 
Carina 

Sunday, November 30, 2014

Get on Apps - Kim Fleckenstein


Passend zum Start des Weihnachts-Countdowns möchte ich euch heute mit etwas bekannt machen, was mir während meiner Genesung wirklich sehr, sehr geholfen hat und auch heute noch ein wichtiger Teil meiner Entspannungstechnik ist. 

Die "Get on Apps" von Kim Fleckenstein 

Das sind Apps, die zu ganz verschiedenen Themen wie zum Beispiel Selbstliebe, Positives Denken, Achtsamkeit oder Entspannung eine ca. halbstündige Autosuggestions-Meditation anbieten. 

Ich höre diese Entspannungs-Apps vor dem Schlafengehen oder bei längeren Zugfahrten, am Strand oder wenn ich nach der Arbeit ein bisschen Entspannung brauche und "runterkommen" möchte. 

Kim Fleckenstein hat eine sehr angenehme Stimme und auch die Hintergrundmusik ist sehr unaufdringlich. Auch nach dem fünfzigsten Mal freue ich mich jedes Mal über meine Autosuggestions-Session. 

Ich habe wirklich sehr positive Resultate mit den Apps erzielt. Viele meiner negativen Glaubenssätze konnte ich dadurch aus meinem Gehirn ausradieren und ich merke einfach, wie sich mein Denken unterbewusst zum Positiven verändert hat. 

Und nun aufgepasst: Kim Fleckenstein hat für euch ab morgen einen tollen Adventskalender im Angebot! 
Ihr könnt euch hier registrieren und bekommt täglich eine Mail mit inspirierenden Worten und besonderen Angeboten.

Ich bin schon sehr gespannt auf das erste Türchen. 

Einen tollen ersten Advent wünscht euch, 
Carina 




Monday, November 24, 2014

Darm mit Charme

Ich weiss nicht, ob ihr das Video von Giulia Enders schon kennt, aber es lohnt sich, das bei YouTube mal anzuschauen. Ein Buch gibt es mittlerweile auch zum Thema. 

Worauf ich aber heute eigentlich hinaus möchte, ist eine ganz persönliche Geschichte. Ich habe mich lange Zeit während meiner schlimmsten Diätphasen von rein proteinhaltiger Kost ernährt und Kohlenhydrate gemieden wie der Teufel das Weihwasser. 

Im Sommer habe ich dann eine nette Ernährungsberaterin kennengelernt und wir haben eine Darmanalyse durchgeführt, um zu schauen, wie mein Darmmilieu so drauf ist. 
Um es noch gelinde auszudrücken, es war eine Katastrophe. 
Mein Darm-pH war viel zu hoch und auch chronische Entzündungsanzeichen waren zu sehen. Das Schlimmste war aber eigentlich, dass ich mit meiner unausgewogenen Diätkost dazu beigetragen habe, dass sich schädliche Fäulnis-Bakterien in meinem Darm wunderbar breit machen konnten, während die guten Lakto- und Bifido-Bakterien von den fiesen Kollegen verdrängt wurden. 

Nun habe ich über drei Monate lang probiotische Pülverchen genommen, um mein Darmgleichgewicht wieder herzustellen. 

Ich bin heilfroh, dass ich auch die Entzündungen rechtzeitig bekämpfen konnte, bevor sie sich in Lebenmittelunveträglichkeiten wie Gluten- oder Laktoseunverträglichkeit zum Beispiel manifestieren können. 

Ich sage euch, diese Untersuchung hat mir die Augen geöffnet und mir gezeigt, dass man nicht wegen irgendwelchen Gesellschaftsnormen mit seiner Gesundheit spielen sollte. Die ist einfach zu wichtig. 

Ich habe mir jedenfalls geschworen, nie wieder eine Diät zu machen. Dafür bin ich mir zu wertvoll und auch meine Darmbewohner werden ab jetzt mit gesunder Mischkost immer gut genährt und aufgepäppelt. 
Ich will ja schliesslich mindestens 120 Jahre alt werden und dazu ist eben auch ein Darm mit Charme sehr wichtig. 

Liebe Grüsse, 
Carina 

Monday, November 17, 2014

Hommage an die Kürbissuppe


Mit dem Herbst verbinde ich heisse Marroni und Kürbissuppe. Das ist ein Fakt und ich freue mich jedes Jahr drauf. 
Ab Oktober gibt es bei mir mindestens zweimal die Woche eine Kürbissuppe. 

Ich liebe Kürbissuppe. 

Gut, ich denke, das ist nun klargeworden. Aber warum eigentlich? 

Ich finde keine andere Suppe ist von sich aus so cremig und geschmacksintensiv wie die Kürbissuppe. Dazu kommt dieser intensive Farbton. 
Die Kürbissuppe ist die perfekte Streicheleinheit für den Gaumen, wenn die Tage kürzer und kälter werden. 

Herbstliche Kürbissuppe

1 Hokkaido-Kürbis, kleingeschnitten und entkernt
in Gemüsebrühe und einem EL Frischkäse weichkochen
mit Pfeffer, Curry oder Zimt würzen
mit Kernen dekorieren


Und was macht ihr so mit der diesjährigen Kürbisernte? 

Liebe Grüsse, 
Carina 

Monday, November 10, 2014

To-do-Liste


Versteht mich nicht falsch, to-do-Listen sind wunderbar. Sie räumen den Kopf auf und bringen das ewige Gedankengewirr "ich muss noch, ich will noch, etc. " aufs Papier. 
Ausserdem ist es ein wunderbares Gefühl, etwas abhaken zu können. Das motiviert dann, direkt den nächsten Punkt in Angriff zu nehmen. 

Allerdings, so eine to-do-Liste kann einem aber auch im Nacken sitzen und einen gewissen Druck aufbauen. Das ist dann natürlich absolut kontraproduktiv für ein entspanntes Leben. 
Gerade bei Esssüchtigen besteht ja immer auch ein wenig die Tendenz, dass sie sich selbst zu Höchstleistungen antreiben und sich keine Pause gönnen. 

Nun hatte ich auf meiner grossen to-do-Liste an der Wand seit einiger Zeit zwei Dinge stehen, die mich jeden Abend daran erinnert haben, dass ich sie noch machen muss. Zeit und Lust hatte ich allerdings keine und da war das schlechte Gewissen vorprogrammiert. 
Da ich mir aber nicht mehr von meinem inneren Antreiber etwas sagen lasse, habe ich kurzentschlossen die beiden Sachen durchgestrichen und stattdessen das obige Bild auf meine to-do-Liste geklebt. 
Es erinnert mich an das einzige, was ich wirklich tun MUSS, alles andere ist "nice-to-have", aber die Welt geht auch nicht unter, wenn die Herbstdeko noch nicht ausgepackt und die Wohnung mal nicht geputzt ist. 

Liebe Grüsse, 
Carina