Saturday, September 19, 2015

Let go - mein Mantra



Ich habe seit einiger Zeit ein Mantra, das mir unheimlich dabei hilft, meine alten Ängste beiseite zu lassen, Neues zu wagen und glücklich und frei zu leben.
Ich weiss gar nicht, woher ich dieses Mantra habe. Irgendwann gab es diese kleine Stimme in meinem Kopf, die immer lauter wurde. Einfach weil es funktioniert.
Die letzten Wochen waren eine spannende Zeit für mich. Ich war in Asien unterwegs und natürlich war vieles ungewohnt, ungeplant und einfach unkontrollierbar. Aber auch schöne Momente gingen vorüber.
Da hat es mir wirklich geholfen, öfters mal "Let go" zu mir selbst zu sagen. Was hilft es denn, die schönen Momente nicht loslassen zu wollen oder sich über chaotische Momente aufzuregen? Ändern kann man in diesem Moment nichts an der Situation. Erst das Loslassen der Situation bringt Frieden und verhindert das Ausharren im Leid.
Ich merke erst jetzt: ich war ein Meister im Leiden. Ich habe mich in meinem Leid regelrecht gewälzt, ich habe mich über jede negative Situation lange und ausführlich aufgeregt. Und hat es mir was gebracht? Nein, nur noch mehr Leiden und oft die Zerstörung von sonst wunderschönen Momenten.
Mit meinem neuen Mantra ist das ganz anders. "Let go" und es kommt erst gar keine Anhaftung oder Identifikation mit der Situation auf.
Die Situation ist da, ist unangenehm, das wird registriert - und dann hat es schon nichts mehr mit mir zu tun.
Ich passe mich der Situation an, nehme sie hin (oder ändere sie!) - und lasse sie sein wie sie ist.
Im besten Fall versuche ich mittlerweile sogar das Positive an einem Abschied oder einer unangenehmen Begegnung zu sehen. Und auch das funktioniert.
Ich darf mich selbst nicht so wichtig nehmen und darf nicht alles kontrollieren wollen, dann ist es ganz leicht "let go" zu sagen und das Hier und Jetzt so anzunehmen, wie es ist.
Ich habe vor ein paar Tagen eine tolle Seite im Internet gefunden:
Mantraband verkauft wunderschöne Armreifen mit Mantra-Sprüchen darauf in Silber, Gold oder Roségold.
Ich stöbere gerne auf dieser Seite und lasse mich von anderen Mantras inspirieren, aber "Let go" ist und bleibt mein hilfreichstes Mantra der Stunde .
Welches Mantra kann dir in deiner momentanen Situation am besten weiterhelfen?
Liebe Grüsse,
Carina


Wednesday, September 2, 2015

Green Smoothies


Ich bin schon seit einiger Zeit grosser Fan von Green Smoothies und dass es ein momentaner Trend ist, ist sowieso jedem bewusst. Der Grund, warum die grünen Dinger mir hier einen Post wert sind, ist der folgende:
Seitdem ich jeden Tag einen selbstgemachten(!) Green Smoothie trinke, habe ich wirklich sehr viel mehr Energie, weniger Hunger, ein besseres Hautbild und vor allem endlich starke, schöne Nägel.
Meine Nägel waren jahrelang eine echte Katastrophe, natürlich zum grossen Teil bedingt durch Diäten und einseitige Ernährung.
Es hat aber ungefähr einen Monat gedauert, bis mir diese "Nebenwirkung" aufgefallen ist. Wahrscheinlich hat mein Körper doch erstmal seinen Mineralien- und Nährstoffspeicher auffüllen müssen, bevor man einen Effekt sehen konnte.
Aber jetzt geht es mir super und mein Körper freut sich jeden Tag auf seinen Vitamin-Cocktail.

Ich versuche natürlich etwas Abwechslung in meine Smoothies zu bekommen. Daher wechsle ich von Spinat als Grundlage auch mal zu Grünkohl oder Rucola. Als Flüssiggrundlage gibt es Grüntee, Kokoswasser oder auch mal Mandelmilch. Dazu kommt dann meist eine viertel Avocado, eine halbe Banane und 2-3 Stücke Obst der Saison.
Manchmal rühre ich dann noch 1-2 EL Chiasamen, Hanfsamen oder Kokosflocken unter. Oder ich gebe Minze oder Koriander dazu. Was eben gerade passt.
In ein grösseres Einmachglas mit Schraubverschluss gefüllt, nehme ich den Smoothie auch gerne mit zur Arbeit.

Übrigens, oft kaufe ich einfach grössere Mengen Grundzutaten, wie zum Beispiel Bananen, Avocados (bitte mit Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden) oder eine Ananas. Dann schneide ich die Zutaten klein und fülle sie jeweils portionsweise in Gefrierbeutel und friere sie ein. Dadurch habe ich immer einen gewissen Vorrat zuhause.
Je nach Mixer muss man das Obst nicht mal auftauen lassen und bekommt direkt einen wunderbar eisgekühlten Smoothie heraus.
Am Anfang muss man vielleicht ein wenig herumexperimentieren, um seine Geschmacksfavoriten zu finden. Anregungen findet man aber auch zuhauf im Internet. Zum Beispiel hier und hier.
Ich möchte gar keine grosse Empfehlung für einen Mixer geben. Aber wenn man ein wirklich feines seidiges Geschmackserlebnis erhalten möchte und sich nicht durch grüne Fasern durchkauen möchte, dann empfehle ich auf jeden Fall ein wenig mehr Geld zu investieren. Je mehr Leistung der Mixer hat, desto besser. Aber auch der günstigere Tschibo-Mixer hatte ganz gute Kritiken. Da sollte einfach jeder schauen, was es ihm wert ist und wo die Vorlieben liegen.
Meiner ist übrigens der WMF Kult pro Power und ich bin mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis sehr zufrieden. 

Zum Schluss schreibe ich euch noch mein momentanes Lieblingsrezept auf:

200 mL Kokoswasser
1 grosse Handvoll Spinatblätter
(beides zusammen vormixen)
1/2 Banane
1/4 Avocado
2 Pfirsiche
eine Handvoll Minzblätter
Alles auf höchster Stufe kleinmixen.

Enjoy,
Carina


Tuesday, August 25, 2015

Ferienzeit - Lesezeit


Ein grosses Hallo in die Runde!
 
Ich melde mich wieder zurück aus den Ferien. Ich hatte ein paar wunderbare Wochen angefüllt mit dem perfekten Mix aus Sonnenschein, Ruhe und spannenden Erlebnissen.
Ich war das erste Mal in meinem Leben Schnorcheln. Das ist perfekt, um das Hirn auszuschalten und das Hier und Jetzt zu bewundern.
Ich habe gegessen was auf dem Teller oder der Karte war und ansonsten viel entspannt, meditiert oder Spass gehabt.
 
Ich habe natürlich auch ganz viel gelesen. Neben inspirierenden Büchern (die stelle ich euch auch bald vor) habe ich eine tolle Zeitschrift entdeckt:
 
Die Happy Way.
 
Ein toller Mix aus schönen Bildern, tollen Reporten, Inspirationen und ganz vielen Tipps, die jedem der meine Seite liest, weiterhelfen können.
 
Am besten bekommt man die Zeitschrift wahrscheinlich an den grossen Bahnhof-Kiosken. Da stöbere ich sowieso am liebsten. Der Bahnhof selbst hat immer so eine tolle Aufbruchsstimmung und man findet ganz aussergewöhnliche Zeitschriften. Oft bin ich sogar erstaunt, zu welchen Themengebieten Zeitschriften angeboten werden. Neuerdings gibt es auch Zentangle-Zeitschriften. Zu diesem Thema hatte ich hier bereits geschrieben.
 
Also, viel Spass beim Inspirierenlassen und geniesst die Sommertage.
 
Liebe Grüsse,
Carina
 




Wednesday, April 29, 2015

Vergleiche sind Gift

Schon seit einiger Zeit möchte ich über ein Thema schreiben, das mich stark beschäftigt und heute bietet es sich an. Mehr dazu aber später.
 
 
Das ist keine neues Thema, aber ein Thema, das man sich vielleicht etwas genauer anschauen sollte, bzw. sich nochmal ganz tief ins Hirn einprägen sollte:
 
 
Vergleiche sind Gift
 
 
Immer. Ohne Ausnahme. Weil man immer irgendetwas findet, worin man schlechter ist. Und sich dann genauso fühlt, nämlich schlecht.
 
 
Wie oft hat uns unser Mathelehrer früher erklärt, wir könnten beim Dividieren nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.
In der Mathematik erschien uns das logisch. Also wieso tun wir das im Alltag wieder und immer wieder?
 
Wieso vergleichen wir ständig Äpfel- mit Birnen-Pos?
 
Was wir eigentlich wissen sollten und doch immer wieder verdrängen, auch weil die Modeindustrie keine Individuen sondern Einheits-Kleiderständer will, die ihre Masseware kaufen:
 
Wir sind alle ganz unterschiedlich, jeder ist auf seine Art einfach einfachartig.
Die Menschheit ist ein riesiger Obstkorb voll mit wunderbaren einzigartig exotischen Früchten.
Wenn wir da anfangen zu vergleichen, können wir uns eigentlich nur unglücklich machen. Überall wo wir im Alltag vergleichen - und sei es nur das Gewicht von gestern mit dem Gewicht von morgen - rauben wir uns ein Stück unserer Einzigartigkeit, machen uns klein und minderwertig.
Wir sind genau gut so wie wir heute sind. Das graue Haar zeugt von einer bereichernden Lebenserfahrung und die Schwangerschaftsstreifen sind ein Teil dieses wunderbaren Wesens, das gerade draussen auf dem Spielplatz herumtobt und damit unser Herz erfreut.
 
Sobald wir uns vergleichen, fängt das Unglück an. Dann werden auch Menschen, die alles haben und eigentlich glücklich sind wieder unglücklich, weil der Nachbar das grössere Auto, das schönere Haus, den tieferen Pool hat.
 
Klar, wir können das Spiel mitspielen, eine Spielfigur sein in dieser industriellen Konsumwelt. Wir können aber auch einfach glücklich sein. Jetzt und hier.
Weil wir unser eigenes Lieblingsobst sind und darauf einfach nur stolz sein können.
 
Zum Thema "Ich bin mein Lieblingsobst und mach mich nicht zur Gurke" gab es vor kurzem einen sehr interessanten Artikel von einem Model über ihre Erfahrungen in dieser Hinsicht. Sehr lesenswert:
 
 
Liebe Grüsse,
Carina


Thursday, April 23, 2015

Stinkefaul

Lieb von euch, dass mich hier einige zu vermissen scheinen. 

Nein, mir geht es gut. Richtig gut. 

Ich bin gerade nur einfach faul. 

Ich lese Bücher. Ich gehe in die Natur. Ich treffe mich mit Freunden. Ich ignoriere meinen Computer die meiste Zeit. 
Und dabei entstehen ganz tolle Ideen für neue Beiträge und Rezepte. Das nennt man dann wohl "eine kreative Pause machen". 
Ohne dass ich es geplant hatte. 

Und was lernen wir daraus? Manchmal ist es gut, mal an gar nichts zu denken, mal nicht produktiv sein zu wollen. Denn da kommen dann die richtig guten Ideen. 

Ich bin bald wieder da. Versprochen. 

Liebe Grüsse, 
Carina 

Tuesday, March 24, 2015

Kale Chips


Also man kann es mittlerweile wirklich als Trend bezeichnen und in diesem Fall bin ich definitiv dabei, weil es einfach so richtig lecker ist. Grünkohl, oder Federkohl in der Schweiz, ist aber eben auch richtig gesund. Das macht die Sache nochmal interessanter. 
Trends dürfen aber auch einfach nur Spass machen - ohne Grund. 

Also, enjoy!


Kale Chips 

1 grosse Handvoll Grünkohl/Federkohl
1 EL Kokosöl
2 EL Dijon-Senf
ordentlich Salz 
2 EL Sesamkörner

Alles in einer grossen Schüssel vermengen, bis der Grünkohl gut "mariniert" ist. Auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech verteilen.  
Bei 130 Grad für 10-15 Minuten (je nach Ofen) knusprig werden lassen. 




Monday, March 16, 2015

Wahlmöglichkeiten

Zur Zeit beschäftigt mich ein Thema sehr und das sind all die Wahlmöglichkeiten, die wir in der heutigen Zeit haben. Ist das nun ein Fluch oder ein Segen?
 
Sicherlich ist es ein grosser Luxus, sich zwischen 20 verschiedenen Marmeladensorte entscheiden zu können, aber spätestens bei der wegbereitenden Frage nach dem richtigen Studium ist es dann doch eher ein Fluch, so viele Möglichkeiten zu haben. Das Problem ist ja eigentlich nicht die Möglichkeit, für die man sich entscheidet, sondern die Möglichkeiten, die man nicht gewählt hat und die vielleicht viel besser, gewinnbringender, passender, prestigeträchtiger gewesen wären.
Und so zieht sich das grosse Fragezeichen durch unser Leben. Habe ich die richtige Wahl beim Partner getroffen, ist der Arbeitsplatz wirklich der beste für mich?
 
Ich kenne Menschen in meinem Alter, die wechseln alle 10-12 Monate ihre Stelle, immer auf der Suche nach dem perfekten Job, dem perfekten Leben. Natürlich zahlen sie dafür mit einem nichtvorhandenen Sozialleben, das ihnen vielleicht den notwendigen Halt geben würde.
Ja, wir leben in einer tollen Zeit, in der so viel möglich ist und dafür bin ich auch jeden Tag dankbar. Aber mittlerweile versuche ich, wenn ich mal wieder vor einer kleinen oder grossen Wahl stehe, mich nicht zu lange mit dem Prozess an sich zu beschäftigen, öfters auch mal auf den Bauch zu hören und auf jeden Fall 100% zu meiner Wahl zu stehen, sobald ich sie einmal getroffen habe.
 
Gerade letzteres ist meiner Meinung nach unglaublich wichtig, um das persönliche Glück zu finden. Sobald man einmal eine Wahl getroffen hat (und da gibt es dann ja hoffentlich genug Gründe, die die Wahl rechtfertigen), sollte man bitte aufhören, sich noch länger mit dem Für und Wider zu beschäftigen. Das vermiest einem am Ende noch die eigene Entscheidung und macht einen unglücklich.
 
Nun ist die Entscheidung fürs Erste gefallen. Dann folgt als nächster Schritt, sich voll und ganz auf seine Entscheidung einzulassen, diese zu geniessen und im Ganzen anzunehmen und die kleinen zweifelnden Stimmen aus dem Kopf zu verbannen. Ich versuche dann wirklich dankbar zu sein, dass ich diese Sache nun zu meinem Leben zählen darf und denke immer loyal und positiv darüber.
 
Natürlich kann es immer mal wieder vorkommen, dass die Entscheidung irgendwann vielleicht doch nicht so gut passt, oder dass sich die Zusammenhänge und eigenen Einstellungen verändert haben. Dann sollte man es sich auch ruhig eingestehen und so mutig sein, den nächsten Schritt in seinem Leben in Angriff zu nehmen. Aber was man dann nicht tun sollte: sich Vorwürfe machen, dass man ja damals diese und jene Entscheidung getroffen hatte, was ja ein riesiger Fehler war....
Nein, diese Entscheidung gehörte zu meinem ganz eigenen Lebensentwurf und war zu diesem Zeitpunkt die Richtige. Diese Entscheidung hatte dazu geführt, dass ich das und das lernen durfte, dass ich reifer und weiser geworden bin. Also auch hier ist Dankbarkeit sehr wichtig.
 
Ich denke, wenn man diese Leitlinien befolgt, dann kann man es gut schaffen in dieser modernen Welt mit all ihren Entscheidungsmöglichkeiten und Vielfalten gut und glücklich durchs Leben zu kommen.
 
Und am Ende ist die beste Wahl immer noch die, die ihr trefft, weil sie die richtige für euch selbst ist und nicht weil Tante A, Onkel B oder Grossmutter C das so für euch wollen.
 
Viel Spass beim Wählen,
Carina